Impressionen

"Kermisdahl - Wetering"

28. Oktober 2007

Marzipantorte geschaffen von Heinz-Dieter Cammans, Konditor & Mitglied des AK

"Der unschätzbare Wert der Klever Anlagen liegt in der Unverwechselbarkeit der Örtlichkeit des ganzen Landschaftsraumes für die Erlebbarkeit geschichtlicher und landschaftsgestaltender  Zusammenhänge ..."

aus Gutachten Dr. A.Hoffmann, Bad Homburg u. Prof. Dr. D.Hennebo, Hannover 1976: Historische und aktuelle Bedeutung der klevischen Gartenanlagen des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen - Herausgegeben von der Stadt Kleve mit einem Bild- und Kartenteil von Wilhelm Diedenhofen, Kleve 1977 

Fazit: Die Galleien müssen erhalten bleiben - sie dürfen nicht verfrühstückt werden.

 

RP Online, 29. Oktober 2007

Wanderbar !

VON KERSTIN OLAÑETA

Mit einem Festakt wurden gestern Nachmittag am Prinz-Moritz-Grabmal der Prinz-Moritz-Weg und der Voltaire-Weg der Öffentlichkeit übergeben. Maßgeblichen Verdienst trägt der Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering.

Ihre Stimme überschlägt sich vor lauter Glückseligkeit: „Ich könnte tanzen vor Freude“, jubelt Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg. Ein Traum sei Wirklichkeit geworden mit dem gestrigen Tag, an dem der Prinz-Moritz- und der Voltaire-Weg mit symbolischem Scherenschnitt offiziell der Öffentlichkeit übergeben wurden. „Was als Vision begann, ist nun endlich begeh- und erlebbar“, so Strohmenger-Pickmann in ihrer Begrüßungsansprache am Prinz-Moritz-Grab. Mit dem Wanderweg als Lückenschluss der Via Romana sei altehrwürdiges Kulturgut wieder hergestellt worden – und zwar gewiss ganz im Sinne von Prinz Moritz von Nassau.

Persönlicher Einsatz

Punkt 13 Uhr hatten sich dort mehr als hundert Leute eingefunden, die meisten waren entweder von Klever oder von Bedburg-Hauer Seite aus auf das Grabmal zugewandert. Und ein Großteil hatte mit persönlichem Einsatz wesentlich zum Gelingen des Projekts „Neuer Wanderweg“ beigetragen, wie die Vorsitzende des Klevischen Vereins betonte. Seien es nun die Stadt und der und der KreisKleve, die unkonventionelle Entscheidungen getroffen und Grundbesitz zur Verfügung gestellt hätten, die Gemeinde Bedburg-Hau, der Forst, der Deichverband in beratender Funktion, die niederländischen Nachbarn, die Euregio Rhein-Waal oder einzelne Bürger wie etwa Ehrenbürger Karl Kisters – „ein Glücksfall für Kleve und den Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering“ – gemeinsam mit der Bürgerinitiative seien sie alle dafür verantwortlich, dass ein Stück Kleve nun wieder lebendig geworden sei. Indes: „Dass wir heute die Wege einweihen dürfen, ist hauptsächlich Verdienst der Bürgerinitiative – und daher ein gänzlich unpolitisches Ereignis“, betonte Strohmenger-Pickmann abschließend.

Auch Kleves Bürgermeister Theo Brauer lobte in seinem Grußwort das Engagement der Bürger: „Sie waren es, die das Projekt bejaht und mit den Füßen abgestimmt haben.“ Nun sei eine „Sehnsuchtsecke“ entstanden, kulturhistorisches Erbe wieder belebt worden. Höchsten Respekt zolle er übrigens dem Ehegatten von Gerlinde Semrau-Lensing vom Arbeitskreis „Kermisdahl-Wetering“, Georg Lensing, der mit viel Geduld und Unterstützung die Bemühungen seiner Frau getragen habe. „Ich selber werde auf diesem Weg jetzt auch regelmäßig mit meiner Partnerin und meinem Hund anzutreffen sein – und freue mich auf anregende Gespräche mit Ihnen“, schloss Brauer.

Peter Driessen, Bürgermeister Bedburg-Haus, stimmte in das allgemeine Jubellied mit ein: „Jetzt wird den Menschen wieder so richtig bewusst, wie schön die Silhouette dieser unserer ’Augenlandschaft’ ist.“ Das Engagement der Bürgerinitiative habe dafür wieder den Blick geöffnet.

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Jagdhornbläser des Hegerings Kleve

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Rede Alwine Strohmenger - Pickmann, Klevischer Verein (Ausschnitt)

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Rede des Klever Bürgermeisters Theo Brauer (Ausschnitt)

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Rede von Herrn Drs. Bert Thissen, Klever Stadtarchivar

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Rede von Herrn Hermann von Ameln, Honorarkonsul der Niederlande

© Rainer Hoymann

Die Bewirtung der zahlreichen Gäste auf dem Loosenhoof - nach dem Festakt am Moritzgrabmal -  haben die "Landfrauen der Großgemeinde Bedburg-Hau" mit allen 5 beteiligten Ortschaften übernommen. Unter der Leitung von Maria Verweyen und Frau Mott gab es Herzhaftes und Obstiges als zünftige Blechkuchen."

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© Thomas Velten