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Impressionen "Kermisdahl - Wetering"
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27. Februar 2007 überarbeitet am 9. März 2007 |
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Prinz-Moritz-Weg
– Kleve Wegelaufsbeschreibung Die Wegeskizze zum Ausdrucken und mitnehmen. (pdf-Datei, 1.648 kb) Der
Prinz-Moritz-Weg ist nach Fürst Johann-Moritz von Nassau-Siegen benannt
worden. Dieser war von 1647 bis zu seinem Tode im Jahr 1679 Statthalter
des Kurfürsten von Brandenburg für die Länder Kleve und Mark. Ihm
verdankt Kleve, die westlichste Residenz der Brandenburger, die ersten
barocken Gartenanlagen in Deutschland mit vielen Alleen und Parks. Den
Anfang des Prinz-Moritz-Weges erreicht man, wenn man von der Wasserstraße
aus bei der Worcesterbrücke rechts abbiegt. Der Weg verläuft von hier
aus am Kermisdahl entlang. Oberhalb des Tals reihen sich die
Schwanenburg, der Prinzenhof (benannt nach dem im Zweiten Weltkrieg
zerstörten gleichnamigen Stadtpalast von Johann Moritz) und der
Moritzpark (im Bereich der heutigen Kreisverwaltung). Früher lag hier
auch das geschichtsträchtige Haus Bellevue. Im Tal passiert man die
Luisenbrücke, über die man das Gebiet der "Galleien"
(abgeleitet von "Alleen") erreichen kann, den Engen Hals, wo
man früher die Pferde tränkte, sowie die „Kaskaden“ und erreicht
dann am Klever Ring die Echobrücke, unter der der Weg weiterführt. Das
Gewässer der Wetering fließt hier „am Flak“ in den Kermisdahl.
Zur Rechten liegt ein Wanderstart-Parkplatz
(am sogenannten Echo). Nach ca. 150 m an der Uedemer Straße entlang
biegt man bei einem Abgang, der in die Niederung führt, links ab. Man
befindet sich jetzt unterhalb des früheren Sommersitzes des Fürsten
Johann Moritz auf dem Freudenberg. An dieser Stelle führt eine kleine
Brücke über die Wetering in die ehemalige zum Haus Freudenberg gehörige
Landschaftsgestaltung des Statthalters, das Freudental.
Über die Alleen der Galleien findet man von hier u.a. eine
Wegeverbindung nach Kleve vor. Der
Prinz-Moritz-Weg führt jedoch diesseits des Flaks nach rechts weiter.
Man geht am Gewässer entlang und passiert das Pappelwäldchen sowie das
sogenannte Urwäldchen, bis man über das Plateau des historischen
Meyerhofes erneut die Uedemer Straße erreicht. Hier
gelangt man nach ca. 50 m zum Moritz Grabmal, das sich links von der
Straße befindet. Wer
sich im benachbarten Restaurant „Berg und Tal“ stärken möchte,
sollte nicht die dort befindliche Toranlage aus dem 17. Jahrhundert und
den historischen Laubengang verpassen. Hinter
dem Grabmal liegt der Papenberg, der einen wunderbaren Blick über die
Galleien in Richtung Kleve und bei klarem Wetter bis nach Hochelten
erlaubt. Der von der Spitze des Papenberges zur anderen Seite abführende
Weg bringt uns auf die Hauer Straße. Nach links - in Richtung Qualburg
wandernd - endet der Prinz-Moritz-Weg
auf dem Parkplatz am Fuße des Papenberges. Der
Wanderweg setzt sich gemeindenübergreifend auf der anderen Straßenseite
über den sogenannten „Loosenhof“ als Voltaire-Weg
bis zum Schloß Moyland fort. Der
Lückenschluss des historischen Wanderweges von der Schwanenburg Kleve
über das Moritzgrabmal bis zum Schloß Moyland stellt eine Optimierung
der Via Romana zwischen Nijmegen und Xanten dar und ist möglich
geworden durch die Förderung der Euregio Rhein-Waal und durch die
Kisters- Stiftung. Der
Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering im Klevischen Verein für Kultur und
Geschichte e.V. hat behördenunterstützend an diesem Projekt
mitgewirkt. |
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© Gerlinde Semrau-Lensing, Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering im Klevischen Verein für Kultur und Geschichte e.V. |
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