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Nachrichten "Kermisdahl - Wetering" |
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25. April 2004 Eröffnungsworte
des Niederländischen Honorarkonsuls Hermann von Ameln am 25.04.2004 |
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Sehr geehrte Damen und Herren, mir fällt die Ehre anheim, die Ausstellung „Fürst Johann Moritz von Nassau und seine Beziehungen zu Berg und Tal, früher und heute“ zu eröffnen. Zunächst ein kurzer Rückblick: Fürst Johann Moritz von Nassau hat Einzigartiges in und bei Kleve geschaffen und hinterlassen. Der Erhalt dieses Kulturerbes, sowohl in der Substanz als auch im Bewusstsein der Bürger, ist eine Erblast, ein ewiger Aufwand. Die öffentliche Hand hat sich stets intensiv um dieses Erbe gekümmert, im Rahmen ihrer finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten sind begrenzt. Vieles wird in unserem Land erst möglich durch private Initiativen und ehrenamtliches Engagement. Ich bin dem Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering, der mit den dort vertretenen Vereinen für 2.500 Bürger aus Stadt und Kreis steht und der vertreten wird durch Frau Strohmenger-Pickmann und Frau Semrau-Lensing, sehr dankbar, dass er aus Anlass des bevorstehenden 400. Geburtstages des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen die Initiative ergriffen hat, auf sein landschaftsgestaltendes Erbe hinzuweisen und insbesondere auf die Landschaft rund um das Grabmal des Fürsten. Dieses Projekt unterstütze ich gerne. Einerseits handelt es sich bei dem Fürsten um eine wunderbare Verbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden, andererseits vermag sein Kulturerbe Interesse in nah und fern zu wecken und alle Menschen zu erfreuen, die den Weg dorthin nehmen. Dem Arbeitskreis gratuliere ich zu seinen bisherigen Erfolgen und zu der erweckten Aufmerksamkeit. In Gesprächen mit den Behörden konnte erreicht werden, dass die Landschaft rund um das Grabmal rechtzeitig zum Jubiläum wieder in den Zustand versetzt wurde, die ihr gebührt. Vom Arbeitskreis hörte ich viel Lobendes über diese Zusammenarbeit und das von den Städten und dem Staatlichen Forstamt gezeigte Interesse. Auch ich möchte den öffentlichen Stellen hiermit danken. Die heute Ausstellung ist kein Abschluss, sondern ein Intermezzo. So strebt der Arbeitskreis mit Unterstützung der Euregio Rhein-Waal aktuell die Aufnahme des Fußweges entlang am Kermisdahl in das Netz der Europäischen Fußwanderwege an. Die genannten Projekte und auch die heutige Ausstellung bedeuten Arbeit, viel Arbeit, ehrenamtliche Arbeit. Denjenigen, die im Arbeitskreis diese Arbeit geleistet haben, danke ich ganz herzlich, gratuliere zu den bisherigen Erfolgen und wünsche, dass alle noch gesetzten Ziele in Erfüllung gehen können in Zusammenarbeit mit den Behörden. Hiermit eröffne ich die Ausstellung „Fürst Johann Moritz von Nassau und seine Beziehungen zu Berg und Tal, früher und heute“ und wünsche ihr viel Aufmerksamkeit und viele Besucher sowohl hier im Hotel „Haus Berg und Tal“ als auch auf ihren weiteren Stationen in Millingen am Rhein, in Kleve und anschließend wieder in Bedburg-Hau. |
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