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Nachrichten "Kermisdahl - Wetering"
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Eigene Mitteilung vom 04.05.2010 |
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Findlinge für den Voltaire-Weg als Unikate Der Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering möchte den Voltaire-Weg durch behauene Findlinge - Schrift wird eingemeißelt - als weitere Wegehinweise verschönern. Insgesamt 16 Findlinge wurden gestiftet aus Kiesgruben der Region von: Kieswerken Danny VanKessel – SandundKies - Goch – Hommersum, der Kiesbaggerei Heinrich Schmitz, Goch, den Sandwerken Helmut Scholten, Xanten, und dem Kieswerk Hüdderath, Kevelaer.In der Steinmetz-Meisterwerkstatt Josef Tripp, Bedburg-Hau, durch Stephan Berns aus Qualburg bearbeitet, von Steinmetzmeister Wendel Wollweber fachlich begleitet, entsteht eine sowohl informative Neugestaltung der Findlinge als Wegweiser bzw. Hinweise auf den "Rosendaler Graben" oder den 48 m hohen "Katzenbuckel" im Moyländer Wald. In vielen Stunden handwerklicher Arbeit wird die "Beschriftung" eingemeißelt und ist damit ein steinernes Unikat der Region. Für die Finanzierung dieser Steinmetzarbeiten zeichnen die Gewerbetreibenden aus Hasselt verantwortlich. Nach Fertigstellung und Ablage an dem jeweiligen Ort können sich die Besucher an den Findlingen erfreuen. Es ist auch eine Sonnenuhr in Arbeit, die für den Längengrad Kleve-Moyland von einem Experten aus Potsdam so berechnet ist, dass die MESZ abzulesen ist. Unsere Uhrzeit richtet sich nach dem Meridian von Görlitz. Zwischen Görlitz und Kleve liegen fast 9 Längengrade. Für jeden Längengrad besteht eine Zeitdifferenz von 4 Minuten. Die Sonne steht im Süden am höchsten – danach wird sie ausgerichtet (A. Zenkert, Potsdam: Faszination Sonnenuhr, 2005). Mit freundlichen Grüßen Gerlinde Lensing/Klaus Brennecke
Fotos:Bruno Meesters: Der Arbeitskreis informiert sich in der Werkstatt Josef Tripp in Bedburg-Hau. Dieter Cammanns überraschte die Mitarbeiter mit einem „Marzipan-Findling" Erklärung zu Findlingen: Riesige Gletschermassen der Saaleeiszeit schoben und rissen vor ca. 200 000 Jahren mit großer Kraft alles mit sich. Als das Klima sich erwärmte, blieben die Findlinge zurück mit Sand und Geröll – die vormals flache Ebene bekam ein neues Ausstehen, eine neue Gestalt – so wie unsere Landschaft am NiederRhein von Krefeld-Hüls bis Nimwegen - längs der Via Romana – sich bis heute zeigt. GLS 8.4.2010 |